Ursula Renneke

Ursula Renneke, geboren 1975 in Hannover, kam 1996 nach Berlin und studierte Schauspiel an der Universität der Künste. Nach ihrem Abschluss arbeitete sie ein halbes Jahr mit dem Regisseur Einar Schleef am Deutschen Theater für die Inszenierung „Verratenes Volk“. Daraufhin entschied sie sich, in Berlin zu bleiben und war sowohl als Schauspielerin als auch als Co-Autorin an verschiedensten Stückentwicklungen (u.a. der Company „Lubricat“ und „leitundlause“) beteiligt, die vor allem in den Sophiensälen Berlin gezeigt wurden. Neben Dreharbeiten zu verschiedenen Kino- und Kurzfilmprojekten folgten Gastengagements am Maxim Gorki Theater, Staatstheater Dresden, Gessnerallee Zürich, Stadttheater Chur und Theaterhaus Jena. 2005 ging sie ins Engagement am Stuttgarter Staatstheater.
2008 kehrte sie nach Berlin zurück, um an ihre konzeptionelle Mitarbeit als Schauspielerin anzuschließen und war an Stückentwicklungen in der Neuköllner Oper, dem Ballhaus Ost, der vierten Welt und dem Theaterdiscounter beteiligt. In dieser Zeit entdeckte sie die Meisner-Technik am actors space und studierte diese im Rahmen des einjährigen Ausbildungsprogramms bei André Bolouri und Mike Bernardin. Darüber hinaus assistierte sie sowohl André Bolouri als auch Mike Bernardin in Jahres- und Intensivkursen und unterrichtet seit Oktober 2012 im Actors Space Berlin.
Neben ihrer Lehrtätigkeit hat sie in verschiedenen Kino- und Fernsehformaten mitgewirkt, u.a. in “Toni Erdmann“, „Berlin Station“ und „Das Deutsche Kind“. Zuletzt war sie in der Inszenierung „Funkhaus Weimar“ in der ehemaligen Nietzsche-Gedächtnishalle in Weimar zu sehen. Aktuell steht Ursula Renneke für das ZDF-Herzkino „Ella Schön“ mit Annette Frier und Julia Richter vor der Kamera.

An der Fritz Kirchhoff-Schule unterrichtet sie Meisner-Technik, Szenenarbeit und Rollenstudium.

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Zentrum für Performative Praxis