Dietrich Lehmann

 

1940 geboren, von 1960-67 Studium der Theaterwissenschaften, Kunstgeschichte und Germanistik.

1961-64 Schauspielunterricht an der Fritz-Kirchhoff-Schule mit Bühnenreifeprüfung vor der paritätischen Prüfungskommission 1965.

Von 1967-85 dort Lehrer für Szenenarbeit, Improvisation und Theatergeschichte.

Seit 1969 Schauspieler, Regisseur und Dramaturg am Grips-Theater in Berlin.

Zahlreiche Rollen in Fernsehfilmen.

Seit 1981 ist Dietrich Lehmann Leiter der Fritz-Kirchhoff-Schule und Dozent für Theater- und Literaturgeschichte

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Theatergeschichte soll einen Überblick über Entwicklungen und Ereignisse des Theaters und des Dramas von der Antike bis Gegenwart verschaffen.

“Die neuere Theatergeschichten gehen von unterschiedlichen Geschichtskonzepten und methodischen Ansätzen aus. Sie bestimmen Theatergeschichte als Kulturgeschichte, Sozialgeschichte, Ideengeschichte oder als moralisch-politische Geschichte. – In jedem Fall lässt sich Theatergeschichte nur mit einer problemorientierten Vorgehensweise betreiben.” (Erika Fischer-Lichte, Kurze Geschichte des deutschen Theaters)
“Für Elemente des Spielens, die wir heute selbstverständlich finden, mussten Menschen sich mühen, kämpfen, hungern. ‘Gutes’ Spielen hat es nicht immer gegeben. Es ist keine spontane Entwicklung, sondern entstand aus der konkreten Aktivität von Menschen im Schauspielberuf, die für das kämpfen mussten, woran sie glaubten. Der Kampf ist noch nicht zu Ende.”
(Lee Strasberg, Schauspielen & das Training des Schauspielers, Berlin 2005)