Ines Koenen

Aufnehmen, bewerten, reagieren.... Voneinander abnehmen..... Haltungen... Vorgänge und Brüche spielen, Spannung aufbauen, den Raum aufnehmen Szenische Dramaturgie, Zug um Zug, Zwei auf einer Bank...
... sind bekannte praktische Grundelemente ihres Schauspielstudiums an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch, die sie u.a. bei Prof. Penka und Prof. Hawemann erworben hat.
Methodisch bezieht sie sich vornehmlich auf die Theater- und Schauspieltheorien von Konstantin Stanislawski und Bertolt Brecht – dazu gehören in der Grundlagenarbeit die Sensibilisierung der Sinne und der Wahrnehmung und die Aktivierung szenischer Phantasie. Stücke, Figuren und Vorgänge zu beschreiben und zu analysieren, handwerkliche Mittel und methodische Fähigkeiten für das Erfassen von Spielvorgängen zu erwerben sind die zentralen Ziele des Grundlagenstudiums.
Weitere Lernziele sind: sich im gesamten theatralischen Prozess einordnen zu können, sich als Bestandteil eines Ensembles zu begreifen und sein schauspielerisches Können für das Publikum und in Wechselwirkung mit diesem einzusetzen.
Beim Rollenstudium werden die darstellerischen Fähigkeiten der Studierenden weiter aufgebaut und entwickelt.
Theaterpraktische Tätigkeiten: im Staatsschauspiel Dresden, Puppentheater Neubrandenburg, Berliner Ensemble, Theater der Bergarbeiter Senftenberg.
Ines Koenen unterrichtet an der Fritz Kirchhoff-Schule Rollenstudium und Grundlagenarbeit.