Gesangsunterricht

Gesangsunterricht zur Ausbildung der Gesangsstimme

Gesangsunterricht

Viele berühmte Schauspieler haben stets die Bedeutung der gesanglichen Ausbildung ihrer Stimme in ihren Biographien hervorgehoben.
So schreibt Eva Mattes: „Die Musik befruchtet auch die Schauspielerei. Eine gute Textauffassung hat viel mit Musikalität zu tun. Und meine Sprechstimme habe ich am besten über das Singen geschult. Ich singe mich ein, bevor ich auf die Bühne gehe. Wenn ich vor einer Lesung Gesangsübungen mache, bekomme ich nicht gleich einen ‚Frosch‘ in den Hals.“

Im Gesangsunterricht lernt man die Muskulatur rund um das Zwerchfell zu aktivieren und einen Weg zu finden ‚den Hals zu öffnen‘. Viele Sänger arbeiten mit der Vorstellung, eine imaginäre Kraft unterstütze den Atem vom unteren Rücken her in Richtung vordere Brust. Das Zwerchfell sollte beim ‚singenden Atem‘ die Einatmungstendenz beibehalten. Die Tiefatmung verbessert die Beweglichkeit des Zwerchfells.
Horst Coblenzer schreibt:“Stütze ist die Summe aller Kräfte, die dem Verströmen von Luft während der Phonation entgegen wirken.“

Ziel des Gesangsunterrichtes ist es, einen ‚Vokalausgleich‘, d.h. einen gemeinsamen Raum für alle Vokale zu finden. Die Konsonanten sollten den Tonstrom nicht behindern.
Bewegung, Atem, Sprache und Gesang ergänzen einander.
Die Feldenkrais-Methode® (Feldenkrais/ Movement-Studies) oder die Alexander-Technik® sind sehr gute Hilfen diesen Weg zu finden.

Singen hat etwas mit einer besonderen, gehobenen Stimmungslage zu tun. Erst die innere emotionale Beteiligung ermöglicht über die technischen Fertigkeiten hinaus den Erfolg der künstlerischen Entwicklung.

Lehrer:
Marion Zahn
Jan Herrmann